YARD-SQL arbeitet nach dem Client-Server Modell. Damit sind sowohl lokale
als auch über ein Netzwerk verteilte Installationen des YARD-SQL Servers
und den darauf zugreifenden Clients möglich.
Durch die vielfältigen, teilweise plattformunabhängigen verfügbaren
Schnittstellen für YARD-SQL können
die Clients im Netzwerk auch von verschiedenen
Betriebssystemen und Plattformen auf eine gemeinsame Datenbank zugreifen.
Der YARD-SQL Datenbankserver verwendet eine Multithreading Architektur basierend auf den Posix Threads für UNIX bzw. den Win32 Threads fü Windows. Dabei wird für alle Clients ein gemeinsamer Datenpool verwendet, so dass Clients von vorangegangenen Plattenzugriffen anderer Clients profitieren können.
YARD-SQL verwendet zur Speicherung der Datenbankdaten eine vom vorhandenen Filesystem
unabhängige eigene Festplattenstruktur.
Dadurch werden z.B. vom Filesystem abhängige Beschränkungen der Dateigrösse
oder Zeitverzögerungen bei gepufferten I/O Zugriffen umgangen.
Die YARD-SQL eigene Festplattenstruktur erlaubt das Anlegen von grossen Datenbanken bis
zu mehreren Gigabyte sowie das Verteilen von Datenbanken über mehrere Festplatten.
Darüber hinaus ist Raw I/O die Grundlage für einen Fast Recovery,
um nach einem Systemausfall schnell wieder einen konsistenten Datenbestand
herzustellen. YARD-SQL verwendet dazu einen speziellen Mechanismus mit
einem physical log zur Speicherung von Before Images und einem logical log
zur Speicherung von Transaktionen.